Dietmar Kazianka

Akustik & E-Gitarre
2. Juli 1969 in Villach

Wohnort:
Finkenstein

Verdient seine Brötchen mit:
Grafik-Design

Motto:
I hear mi nit - mei Gitar is z´leise...

Drink:
live: Ramazotti
privat: nix mehr Ramazotti

Stärken:
verspielt sich oft... das hört aber fast niemand

Schwächen:
Mei siaße Frau Marina... zu ihr kånn i niemås "NA" såg´n!

Markenzeichen:
eigenwilliger Kopfschmuck

In der Freizeit:
Extrem-Couching

Hört am liebsten:
Dream Theater, Mr. Big, Rick Springfield, The Beatles

dietmar@schrottprett.at

Bereits im zarten Alter von vier Jahren begeisterte der kleine Dietmar seine gesamt Verwandtschaft mit der Peter Cornelius Parodie "Wia a Kugel von an Flipper". Dazu hielt er die Zither seine Mutter wie eine E-Gitarre. Ihm war damals schon klar: "I weard amal a Rockstar!" Wenige Jahre später gründete er mit Freunden die Band "The Shaggy Shake". Selbst gebastelte Gitarren aus Sperrholz mit Zwirnbespannung und ein Schlagzeug aus OMO-Trommeln und Keksdosendeckeln sorgten für den richtigen Ton. Sein gesamtes Taschengeld investierte er in Beatles-Platten (seinerzeit noch aus Vinyl).

Mit elf bekam er von seinem Onkel eine klassische Konzertgitarre, die er bald darauf mit Hilfe von Oma´s Hifi-Anlage und seinen Kopfhörern als Tonabnehmer zu einer (fast) echten Rockgitarre umfunktionierte. Zeitgleich begann er in der Musikschule in Finkenstein einen Gitarrenkurs, den er aus mangelndem Interesse an "Hänschen Klein-" und "Ein Männlein steht im Walde-" Riffs nach einem halben Jahr wieder aufbrach.

Mit 18 gründete er mit Christof Müller, Ralf Maier und Alex Rassi die Rockband "Marashino". Kurz darauf unterzeichnete die Band einen Plattenvertrag bei dem Label „Time Records“. Die im Sommer 1991 erschienene Vinyl-Single "The One Of My Live/Bright City Lights" schaffte es bei den "Hit´s in Rot-Weiß-Rot" bis auf Platz 5. Mit dem Single-Präsentations-Konzert war "Marashino" am 26. August 1991 die erste Kärntner Band die auf der renommierten Burgarena Finkenstein live aufgetreten ist. Im selben Jahr trennten sich die "Marashinos" Aufgrund musikalischen Differenzen. 1993, 1996 und 1999 wurde „Marashino“ in verschiedener Besetzung kurzfristig reaktiviert. 1993 und 1999 waren, neben Dietmar, der Solo-Gitarrist Alex Rassi und Ralf Maier am Bass mit von der Partie, spätere Mitglieder der „Schrottprett-Band“.

Dietmar machte sich 1993 mit dem „Wild Cherry Records Studio“ selbstständig. Zahlreiche regionale und nationale Acts wie z.B. „Der Fischer/Nie mehr“, „Rank/Boulevard Bombastic (Winner Pop´O´Drom)“, „Lei Lei (Villacher Faschings CD)“, „High Voltage/Dangerous Visions“, „Azid/Beyond The Limits Of Savety“, „DuKaz/The Eagles (VSV-Maxi)“, „Carinthian Rock Vol.1 & Vol.2“, „Killy & Crazy/Mango Tune (Taxi Orange Winner)“, wurden im WCR-Studio produziert. Im August 2000 musste Dietmar das Tonstudio wegen Unfinanzierbarkeit schließen.

Kurz davor, im Frühjahr 2000, kamen Andy Prettner und Peter Schrottenbach als „Duo Schrottprett“ für Demoaufnahmen ins „Wild Cherry Records Studio“. Darunter sollte auch der Titel „70 Grad im Schatt´n“ sein. „Da fehlt was, des g´hört mit ana Band aufg´nommen“ war sich Andy sicher. Dietmar funkte sofort seine ehemaligen „Marashino-Kollegen“ Alex Rassi (Solo-Gitarre), Ralf Maier (Bass) und Hannes Pirker (Schlagzeug) an, ob sie Lust hätten, den Song im Rock´n´Roll-Style aufzunehmen. Alle waren vom Ergebnis so begeistert, dass gemeinsam beschlossen wurde unter dem Namen „Schrottprett“ weiter zu machen.